Was ist Database-Marketing?
Um Direktmarketing erfolgreich anwenden zu können, ist eine Kundendatenbank (=Database) nötig. Dabei sollten dem (potenziellen) Kunden neben Name und Adresse weitere Attribute zugeordnet werden, um den Informations- und Nutzengehalt der Datenbank zu steigern. Mit ihrer Hilfe lässt sich Direktmarketing also Database-Marketing durchführen.
Die Database ist eine systematisch organisierte Kundendatenbank, die umfangreiche Informationen sowohl aus demographischen, psychographischen und Mediennutzungsdaten als auch aus früherem Kaufverhalten beinhaltet.
D.h. sie enthält Alter, Einkommen, Familiengröße, Informationen über Güter und Dienstleistungen, die der Kunden konsumiert hat, Hobbies, Interessen und Meinungen und andere relevante Informationen. Im Konsumgüter-Marketing kommen auf diese Weise zum Teil weit über 1.000 Einzelinformationen über einen Kunden zusammen.
Mit Hilfe all dieser Informationen ist es einem Unternehmen möglich, auf aktuelle, individuelle Bedürfnisse und Interessen des (potenziellen) Kunden einzugehen, was ihm einen großen Wettbewerbsvorteil verschafft gegenüber Unternehmen, die Massenmarketing betreiben und dadurch wenig über den Kunden wissen.
Zum Beispiel durch Werbemaßnahmen mit Antwort-Möglichkeiten werden Daten über die Zielgruppe gewonnen und gespeichert, so dass der Anwender von Direktmarketing in der Lage ist, personalisierte Angebote an den Kunden zu richten.
Mit Hilfe der Database wird ermittelt, welcher Kunde am ehesten auf das aktuelle Angebot reagieren wird, was die Erfolgsrate des Angebots enorm erhöht.

